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So wohnt Deutschland: Die durchschnittliche Wohnungsgröße im Städtevergleich

Die Wohnung ist ein wichtiger Faktor, der über die Lebensqualität des Menschen entscheidet. Doch wo wir wohnen, kann einen Einfluss darauf haben, wie viel Platz uns zur Verfügung steht. Eine aktuelle Studie ergab, dass die durchschnittliche Wohnungsgröße vom Wohnort abhängt: Zwischen Städten und Bundesländern gibt es große Unterschiede.

Die 15 größten deutschen Städte im Ranking

Im Vergleich der 15 größten Städte in Deutschland leben die Menschen in Stuttgart in den größten Wohnungen und die Dresdner in den kleinsten. Das ergab die Studie „So wohnt Deutschland“, die das Vergleichsportal Check24 im Oktober 2016 veröffentlichte. Als Datengrundlage wurden alle Hausratsversicherungen verwendet, die 2014 und 2015 über das Portal abgeschlossen wurden. Dabei wurden die zu versichernden Wohnflächen und deren Postleitzahlen betrachtet.

Demnach liegt Stuttgart an der Spitze der Liste mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 76,4 qm. Auf Platz zwei landet Duisburg mit 75,8 qm, dicht gefolgt von Dortmund mit 75,6 qm. Den letzten Platz belegt Dresden mit 63,4 qm. Damit haben die Einwohner der sächsischen Landeshauptstadt durchschnittlich 21 Prozent weniger Platz als die Einwohner der baden-württembergischen. Den vorletzten Platz teilen sich Köln und Hamburg. In beiden Großstädten versicherten die Check24-Kunden im Schnitt Wohnungen mit 67,8 qm Wohnfläche.

So wohnen die Deutschen

#StadtØ Wohnungsgröße
1Stuttgart76,4 qm
2Duisburg75,8 qm
3Dortmund75,6 qm
4Bremen74,7 qm
5Nürnberg74,6 qm
6Hannover73,6 qm
7Essen73,5 qm
8Düsseldorf70,8 qm
9Berlin70,1 qm
10Frankfurt70,0 qm
11München69,8 qm
12Leipzig68,0 qm
13Hamburg67,8 qm
14Köln67,8 qm
15Dresden63,4 qm
Quelle: Check 24

Zusammenhang zwischen Stadt- und Wohnungsgröße

Generell lässt sich ein linearer Zusammenhang zwischen der Einwohnerzahl und der Wohnungsgröße feststellen: Je kleiner eine Stadt ist, desto größer ist die durchschnittliche Wohnung. In Städten mit maximal 100.000 Ansässigen wohnen die Menschen im Durchschnitt auf 93,4 qm. In Großstädten mit mehr als einer Millionen Einwohnern stehen ihnen durchschnittlich nur 69,2 qm zur Verfügung.

Starkes Gefälle zwischen Bundesländern

Auch zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es große Unterschiede: Den meisten Platz zuhause haben Saarländer. Ihre Wohnungen sind im Durchschnitt 99,1 qm groß. Dicht dahinter liegen Rheinland-Pfalz mit 96 qm und Niedersachsen mit 91,8 qm. Das Schlusslicht bilden Hamburg mit 67,8 qm, Berlin mit 70,1 qm und Sachsen mit 71,6 qm. Die Wohnungsgröße zwischen Erst- und Letztplatziertem unterscheidet sich daher mit 32 Prozent um fast ein Drittel. Zudem ist ein Gefälle zwischen alten und neuen Bundesländern zu erkennen. Check24-Kunden aus den östlichen Bundesländern inklusive Berlin haben durchschnittlich 73,6 qm Wohnfläche versichert. Das sind 11,4 qm weniger, als Kunden aus den westlichen Bundesländern versichert haben.

 

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